EIDOLA 
MATERIALS

Transformation
Mineralischer Nebenprodukte


Jedes Jahr fallen in der Schweiz Millionen Tonnen mineralischer Nebenprodukte aus der Kies- und Steingewinnung an. Der Grossteil davon wird entsorgt und auf Deponien abgelagert.

Was wäre, wenn wir diese Reststoffe nicht als Abfall, sondern als Ressource betrachten würden?


Was Wir Tun









Wir entwickeln alternative Rohstoffe aus ungenutzten Reststoffen. Wir identifizieren, beschaffen und veredeln mineralische Nebenprodukte aus Abbaugebieten und industriellen Prozessen und führen sie wieder in regionale Lieferketten ein.













Unser Ziel





Wir wollen die Effizienz von Mineralgewinnungssystemen steigern, indem wir die Nutzung bereits geförderter Rohstoffe maximieren. Gleichzeitig unterstützen wir die Industrie dabei, Zugang zu zuverlässigen, regional gewonnenen Alternativen zu erhalten, die ihre Abhängigkeit von neuen Förderungen verringern.











Services







ROHSTOFFLIEFERUNG

Wir identifizieren, beschaffen, veredeln und liefern mineralische Nebenprodukte aus regionalen Abbaugebieten und Industriebetrieben. Jeder Materialstrom wird hinsichtlich seiner technischen Eigenschaften bewertet und auf spezifische industrielle Anforderungen abgestimmt.

Wir liefern massgeschneiderte Rohstoffmischungen, die auf die Parameter Korngrössenverteilung, mineralische Zusammensetzung, Kalk- und Siliziumgehalt sowie Prozesskompatibilität abgestimmt sind.

BERATUNG & ENTWICKLUNG

Wir bieten technische und strategische Beratung für Rohstoffliefernde sowie industrielle Herstellende an. Für die Rohstoffindustrie bewerten wir Materialeigenschaften, um geeignete Anwendungsmöglichkeiten für ihre Nebenprodukte zu identifizieren. Für Herstellende analysieren wir Produktionsanforderungen, führen Kompatibilitätstests durch und entwickeln massgeschneiderte Lösungen, die sekundäre mineralische Rohstoffe in bestehende Prozesse integrieren. Von der Machbarkeitsanalyse bis zur Pilotumsetzung übersetzen wir mineralische Nebenprodukte in funktionale, skalierbare Materialsysteme.

PROJEKTBEZOGENE PRODUKTION

Wir arbeiten mit Architekten und industriellen Partnern zusammen, um lokale mineralische Reststoffe in projektspezifische Baustoffe zu verwandeln. Im engen Austausch mit den Planungs- und Bauteams übertragen wir Standortbedingungen, Leistungsanforderungen und architektonische Intentionen in massgeschneiderte Bauelemente, von Fassadenelementen und Mauerwerksbausteinen bis hin zu Oberflächensystemen.

Dank der strategischen Wiederverwendung regionaler Materialströme wird der Rohstoffursprung zu einem aktiven Gestaltungsperimeter, der direkt in den Bauprozess eingebunden ist.









Studien




KIESWASCHSCHLAMM

Kieswaschschlamm besteht aus feinen Partikeln, die bei der Nassaufbereitung von Kies und Sand abgeschieden werden. Beim Waschen der gewonnen Gesteinskörnung zur Entfernung von Ton, Silt und organischen Stoffen entsteht eine Suspension aus feinen Schwebestoffen, die in der Regel in Absetzbecken oder Filterpressen gesammelt wird. Trotz ihrer hohen Verfügbarkeit bleiben sie weitgehend ungenutzt und füllen unsere Deponien.



STEINVERARBEITUNGSSCHLÄMME

Steinverarbeitungsschlämme (Frässchlamm) entstehen bei der Gewinnung und mechanischen Bearbeitung von Naturstein, bspw. beim Sägen, Schleifen, Polieren, Fräsen und Veredeln. Diese feinen Partikel sammeln sich auf den Böden an oder werden über Trocken- oder Nassfiltersysteme abgesaugt. Diese Schlämme landen je nach Zusammensetzung auf einer normalen oder auf einer Spezialdeponie.
 


FEINSAND

Feinsand oder Brechsand bezeichnet die Körnung, die typischerweise unter 1mm liegt und für die Anforderungen an die Kornverteilung von Betonmischungen zu fein ist. Im Gegensatz zu Feinanteilen aus der Kieswäsche handelt es sich hierbei nicht um Schlämme, sondern um Material, das bei der Siebung von Sand- und Kiesschichten oder beim Brechen der Aufbereitung von Gesteinskörnung entsteht. In der Regel wird es als mögliches Füllmaterial gelagert oder ungenutzt belassen.








Unser Team






Denizay Apusoglu
(Co-founder)

Kombiniert Industriedesign mit praktischen Materialversuchen und Prozessverständnis. Verbindet handwerkliches Fertigungswissen mit technischer Materialprüfung und Formulierungsentwicklung.



Jonas Kissling
(Co-founder)

Integriert Architektur, Landschaftsarchitektur und Baupraxis, verbindet Raumgestaltung mit technischer Detailplanung und Umsetzung von der Konzeptentwicklung bis zur Ausführung.



Manuel Montalta
(Co-founder)

Fundierte Branchen- und Betriebskenntnisse in den Bereichen Kies, Beton, Recycling und Logistik, mit einem ausgeprägten Verständnis für Materialflüsse und Produktionsprozesse.



Markus Heinzmann
(Co-founder)

Umfassende Managementerfahrung in mehreren Verwaltungsräten mit nachweisbaren Erfolgen in den Bereichen strategische Entscheidungsfindung, Corporate Governance und Organisationsentwicklung.